Ein saftiges Früchtebrot mit getrockneten Feigen, Walnüssen, Mandeln und Haselnüssen. Kakao sorgt für die dunkle Farbe und eine leicht herbe Note. Zimt, Ingwer und Nelken geben dem Brot sein würziges Aroma. Das Früchtebrot passt sehr gut in die Advents- und Weihnachtszeit. Dünn aufgeschnitten schmeckt es zum Frühstück, zu Butter oder besonders gut zu kräftigem Südtiroler Bergkäse.
Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten
Ruhezeit: ca. 1 Stunde
Backzeit: ca. 45–60 Minuten
Zutaten
Für eine große Menge Früchtebrot
-
1 kg getrocknete Feigen
-
500 g Walnüsse
-
1 kg Mandeln
-
500 g Haselnüsse
-
300 g Kakaopulver
-
400 g Mehl
-
700 g Zucker
-
700 g Honig
-
15–20 g Zimt
-
5–8 g gemahlener Ingwer
-
2–3 g gemahlene Nelken
-
warmes Wasser nach Bedarf
Optional für mehr Aroma
-
Abrieb von 1–2 Bio-Orangen
-
50–100 ml Rum
Zubereitung
1. Feigen vorbereiten
Die getrockneten Feigen in kleine Stücke schneiden.
Sehr feste Feigen kannst du vorher kurz mit etwas warmem Wasser oder Rum befeuchten.
2. Nüsse vorbereiten
Walnüsse, Mandeln und Haselnüsse grob hacken.
Die Nüsse nicht zu fein mahlen. Im fertigen Früchtebrot sollen die einzelnen Stücke gut sichtbar bleiben.
Für ein intensiveres Aroma kannst du die Nüsse vorher kurz im Backofen oder in einer trockenen Pfanne rösten.
Anschließend vollständig auskühlen lassen.
3. Trockene Zutaten vermischen
Feigen und Nüsse in eine sehr große Schüssel geben.
Kakaopulver und Mehl hinzufügen.
Zimt, gemahlenen Ingwer und Nelken dazugeben.
Alles gründlich vermengen, damit sich Kakao und Gewürze gleichmäßig verteilen.
4. Honig und Zucker erwärmen
Honig und Zucker in einen Topf geben.
Bei niedriger bis mittlerer Temperatur langsam erhitzen.
Dabei regelmäßig umrühren.
Die Mischung nur so lange erwärmen, bis sich der Zucker weitgehend gelöst hat.
Nicht karamellisieren lassen.
5. Früchtebrotmasse herstellen
Die warme Honig-Zucker-Mischung über die vorbereiteten Feigen und Nüsse geben.
Alles kräftig vermengen.
Nach und nach wenig warmes Wasser dazugeben.
Die Masse soll sehr fest, klebrig und gut formbar sein.
Das Wasser vorsichtig dosieren. Eine zu weiche Masse lässt sich schlecht formen und bleibt nach dem Backen zu feucht.
Wenn du Rum verwendest, reduzierst du die Wassermenge entsprechend.
6. Früchtebrote formen
Die Hände leicht mit Wasser befeuchten.
Aus der Masse kompakte, längliche Brotlaibe formen.
Die Brote auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen.
Etwa 30–60 Minuten ruhen lassen.
7. Früchtebrot backen
Den Backofen auf 160–170 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die Früchtebrote je nach Größe etwa 45–60 Minuten backen.
Das Früchtebrot soll außen eine stabile Oberfläche bekommen, innen aber saftig bleiben.
Nicht zu lange backen.
8. Auskühlen und reifen lassen
Die Früchtebrote vollständig auskühlen lassen.
Anschließend gut verpacken und mindestens 1–2 Tage ruhen lassen.
Nach einigen Tagen verbinden sich Feigen, Honig, Kakao und Gewürze noch besser miteinander.
Tipp aus der Küche
Das Früchtebrot schmeckt nach 2–3 Tagen Reifezeit besonders gut.
Für eine feinere Variante gibst du frisch geriebene Orangenschale und etwas Rum in die Masse.
Auch etwas Zitronenabrieb oder eine kleine Menge Vanille passt gut dazu.
Schneide das fertige Früchtebrot möglichst dünn auf. So kommen die Feigen und Nüsse besonders gut zur Geltung.
Früchtebrot mit Südtiroler Käse
Eine besonders gute Kombination ist:
Früchtebrot
Südtiroler Bergkäse · Feigensenf · geröstete Walnuss
Die Süße von Feigen und Honig harmoniert sehr gut mit einem würzigen, lange gereiften Käse.
Auch Blauschimmelkäse oder Ziegenkäse passen dazu.
Was passt zu Früchtebrot?
Sehr gut passen:
-
Südtiroler Bergkäse
-
gereifter Hartkäse
-
Blauschimmelkäse
-
Ziegenkäse
-
Feigensenf
-
Butter
-
Frischkäse
-
Honig
-
geröstete Walnüsse
-
Orangenmarmelade
Aufbewahrung
Das vollständig ausgekühlte Früchtebrot fest in Backpapier oder Frischhaltefolie einwickeln.
Anschließend kühl und trocken lagern.
Durch den hohen Anteil an Trockenfrüchten, Honig und Zucker bleibt es lange saftig.
FAQ
Wie lange hält sich Früchtebrot?
Gut verpackt und kühl gelagert hält sich Früchtebrot mehrere Wochen.
Achte darauf, dass es nach dem Backen vollständig ausgekühlt ist, bevor du es verpackst.
Kann ich weniger Zucker verwenden?
Ja.
Du kannst die Zuckermenge reduzieren. Dadurch verändert sich jedoch die Süße, Konsistenz und Haltbarkeit des Früchtebrotes.
Muss ich die Nüsse rösten?
Nein.
Du kannst Walnüsse, Mandeln und Haselnüsse direkt verwenden.
Leicht geröstete Nüsse schmecken jedoch intensiver.
Warum zerfällt mein Früchtebrot beim Schneiden?
Meist enthält die Masse zu wenig Flüssigkeit oder das Brot hatte noch nicht genügend Zeit zum Reifen.
Gib bei der Zubereitung etwas mehr Flüssigkeit hinzu und lasse das fertige Brot mindestens einen Tag ruhen.
Wie schneide ich Früchtebrot am besten?
Verwende ein sehr scharfes Brot- oder Kochmesser.
Schneide das Früchtebrot erst nach vollständigem Auskühlen und am besten nach 1–2 Tagen Reifezeit in dünne Scheiben.
Kann ich Früchtebrot einfrieren?
Ja.
Du kannst das Früchtebrot portionsweise einfrieren.
Vor dem Servieren langsam bei Raumtemperatur auftauen lassen.
Kann ich andere Trockenfrüchte verwenden?
Ja.
Datteln, getrocknete Aprikosen, Pflaumen, Cranberrys oder Rosinen passen ebenfalls sehr gut.
Achte darauf, dass das Verhältnis zwischen Früchten, Nüssen und Bindemasse erhalten bleibt.
Früchtebrot ist ein saftiges, kompaktes Brot aus getrockneten Früchten, Nüssen, Honig und Gewürzen. Diese Variante enthält Feigen, Walnüsse, Mandeln, Haselnüsse, Kakao, Zimt, Ingwer und Nelken. Das Brot eignet sich besonders für die Adventszeit und wird gerne dünn aufgeschnitten zu Butter oder gereiftem Käse serviert.






Wie gefällt Ihnen dieses Rezept?
Mehr Infos…