Farm-to-table in Südtirol: Kulinarische Vielfalt und lokale Produkte

Entdecken Sie die kulinarische Vielfalt in Südtirol mit Farm-to-table. Hotels und Restaurants setzen auf lokale Produkte und Transparenz.

Farm-to-table in Südtirol: Die kulinarische Vielfalt des Landes

Haben Sie schon einmal den Begriff „Farm-to-table“ gehört? Er bedeutet nichts anderes, als dass Hotels bzw. Restaurants vorwiegend Lebensmittel von lokalen Produzenten bzw. aus eigenem Anbau verwenden. Nachfolgend möchten wir Ihnen einige besondere Konzepte vorstellen.

Familienparadies „Sonnwies“

Umgeben von weitläufigen Wiesen, Wäldern und Almen liegt das Familienparadies „Sonnwies“, das großen Wert auf echten Geschmack legt. Hier können große und kleine Gäste den Culinary Garden bzw. die Farm selbst erleben und dabei Gemüseraritäten entdecken, die man hier neu kultiviert. Wöchentlich finden zudem auch Gartenführungen statt, bei denen die Kids die Pflanzenwelt näher kennenlernen können. Im Hotel werden die Produkte dann zu Tees, Kräutersalzen oder Marmeladen weiterverarbeitet bzw. in die täglichen Menüs integriert, wobei man den Fokus vor allem auf das Einfache und Wesentliche legt. Das Farm-to-table-Konzept des Hotels Sonnwies bedeutet demnach aktives Erleben, Transparenz und Verstehen, was man aus Naturprodukten alles entstehen lassen kann.

Restaurant „Sprechenstein“ in Sterzing

„From farm to table“ ist auch das Motto des Restaurants „Sprechenstein“ in Sterzing, das damit seinen großen Respekt vor der Natur zum Ausdruck bringen möchte. Spürbar wird das auch an der sehr speziellen Location und Kulisse, die den Gästen ein unglaubliches Panorama ins Tal bietet. Das sehr besondere Fleisch stammt von eigenen Schwäbisch-Hall-Schweinen bzw. Wagyu-Rindern, die Milch, die man dann in der hofeigenen Käserei weiterverarbeitet, kommt von Jersey-Kühen. Außerdem verfügt das „Sprechenstein“ über eine eigene Bergquelle und baut auch Futtermittel selbst an. Alle anderen Produkte bezieht man von Bauern aus der Umgebung. Im Restaurant „Sprechenstein“ können Sie daher die idyllische Abgeschiedenheit genießen und die Schönheit des Einfachen auf sich wirken lassen.

DA Genussgarten in Meran

Ein sehr außergewöhnliches Konzept verfolgt auch „DA Genussgarten“ in Meran, der aus einer Leidenschaft für Selbstversorgung entstand. Der Genussgarten besteht eigentlich aus vielen kleinen Gärten, die sich im Oberen Vinschgau bzw. im Raum Burggrafenamt befinden. Die Produkte werden dann zu den Kunden nach Hause geliefert, können aber auch im kleinen Geschäft in Meran erworben werden. Außerdem bietet „DA Genussgarten“ auch verschiedenste Kurse und Workshops an. So kann man im Jahres-Garten-Kurs erlernen, wie man kleine Flächen für die Selbstversorgung nutzt, während Interessierte im blumigen Workshop den Garten durchstreifen, um dann selbst kreativ zu werden.

Hotel Mea Via

Slow-Food-Freunde kommen im Hotel Mea Via, das mit seinem Farm-to-table-Konzept die Hingabe an die Langsamkeit zelebriert, voll und ganz auf ihre Kosten. Das Boutiquehotel befindet sich unterhalb der Seiser Alm, in dem man schönes Interieur und alpine Tradition zusammengebracht hat und den Gästen heimatverbunden, aber auch sehr weltoffen begegnet. Diese Liebe zur Natur ist auch im Inneren überall spürbar: So werden Kräuter und Gräser zur Dekoration verwendet, Baumstämme zu Tischen umfunktioniert und Heubetten als Ruhemöglichkeit eingesetzt. Und natürlich wird man im Mea Via auch kulinarisch verwöhnt und darf sich auf hofeigene Produkte, organische Aperitifs und hausgemachte Säfte freuen.

schlosssprechenstein


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